Moose und Pflanzen im Aquarium bieten Nahrung und Verstecke

Wasserpflanzen und Moose im Aquarium sind vielfältig

Die Kombination Moose und Garnelen ist fast schon selbstverständlich. Moose sehen nicht nur schön aus, sie stellen für Zwerggarnelen und deren Nachwuchs auch den perfekten Schutz. Moose sorgen für das Wohlbefinden unserer Garnelen im Aquarium und verschönern auf vielfältige Weise unsere Biotope.

Aber auch andere Wasserpflanzen haben ihren Nutzen im Aquarium. So sind zum Beispiel Bucephalandras eine beliebte Art in den unterschiedlichsten Aquarien. Ob nun im Garnelenaquarium oder im Gesellschaftsbecken, Bucephalandras verschönern jedes Becken. Es gibt unendlich viele Varianten unter unzähligen Namen. Ihr langsames Wachstum, ihr zierliches Erscheinungsbild und die Möglichkeit einer blühenden Pflanze im Aquarium machen Bucephalandras besonders begehrenswert. 

Aquarienpflanzen – Welche Wasserpflanzen oder Moose sind die richtigen?

Ein naturnah eingerichtetes Aquarium besteht nicht nur aus Garnelen, Krebsen, Schnecken oder Fischen. Vielmehr ist es die Kombination aus den richtigen Aquarienpflanzen und dem tierischen Besatz. Das Ergebnis aus beidem ist dann ein schönes und funktionierendes Aquarium. Wasserpflanzen haben nicht nur den  optischen Nutzen als Deko, sie erfüllen vielmehr wichtige Aufgaben im Aquarium wie zum Beispiel die Produktion von Sauerstoff. Und genau deshalb haben sie einen Nutzen für unsere Garnelen, Krebse und Fische. Wir als Aquarianer sind deswegen schon bei der Planung eines Aquariums gefragt welche, wie viele und woher wir die Pflanzen für unser Becken kaufen.

Was bewirken Wasserpflanzen eigentlich im Aquarium?

Optimalen Wasserwerte sind für das Wohlergehen unserer Aquariumbewohner essentiell. Durch abgestorbene Pflanzenreste, Verstoffwechselung, liegengebliebenes Futter oder Kot verändern sich die Werte des Wassers laufend. Der dabei anfallende Stickstoff in Form von Ammonium(NH3) und Ammoniak(NH4) wird aktiv von aeroben Bakterien von Nitrit(NO2) zu Nitrat(No3) umgewandelt. An dieser Stelle kommen unsere Wasserpflanzen ins Spiel, sie können sowohl das Ammonium als auch das Nitrat nutzen. Gerade schnell wachsende Aquariumpflanzen entziehen dem Aquarienwasser einen erheblichen Teil der Nährstoffe und nutzen diese für ihr Wachstum. Der regelmäßige Wasserwechsel wird dadurch aber nicht überflüssig und muss nach wie vor gemacht werden, dennoch sorgen Wasserpflanzen im Zeitraum dazwischen für einen Abbau dieser Schadstoffe im Aquarium, wenn auch nicht unbegrenzt. Die Produktion von Sauerstoff für den unsere  Aquariumpflanzen sorgen, ist dennoch lebenswichtig für Garnelen, Krebse, Fisch und auch Schnecken. Dabei produzieren besonders grünblättrige und feinfiedrige Wasserpflanzen, wie zum Beispiel Kirschblattpflanzen besonders viel davon.

Welche Wasserpflanzen oder Moose sind die richtigen im Nano Aquarium?

Nicht nur der Nährstoffabbau und die Sauerstoffproduktion sollten eine Rolle bei der Auswahl der richtigen Wasserpflanzen spielen. Aquariumpflanzen unterstützen auch das Wohlbefinden unserer Pfleglinge und simulieren das natürliche Habitat. Vor allem, wenn man die an sich schutzbedürftigen Garnelen oder scheue Krebse und Fische pflegt, sollte man durch eine geschickte Auswahl der Aquarienpflanzen oder Moose Rückzugsmöglichkeiten im Aquarium schaffen. In feinfiedrigen Pflanzen finden Zwerggarnelen Schutz und kommen zur Ruhe. Des weiteren bieten Moose Schutz für Jungtiere und adulte Garnelen. Bei der Auswahl der passenden Aquarienpflanzen sollte im Nano Aquarium darauf geachtet werden, dass das Verhältnis von  Pflanzen und Tieren zueinander passt. Auch sollte man bedenken wieviel Zeit man selber für die Pflege eines Nano Cubes zum Beispiel aufwenden kann und möchte. So ist es oft ratsam in der heutigen Zeit langsam wachsende Pflanzen wie zum Beispiel Bucephalandras oder auch Moose zu Bepflanzung zu nutzen da diese nicht so oft geschnitten werden müssen. 
Die Auswahl der passenden Moose oder Wasserpflanze ist oft schwer, da das Angebot groß und die Namensgebung oft willkürlich ist. Generell ist heutzutage ratsam sich den Faktor Zeit genau anzusehen. Hat man genug davon kann man zu schnellwachsenden Pflanzen greifen. Will man aber die Zeit lieber in die Selektion stecken oder sich einfach langfristig an gleichbleibender Optik erfreuen, so ist die Wahl die langsam wachsende Aquariumpflanze oder das Moos wie zum Beispiel das Korallenmoos oder Phönixmoos. 

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Moose und Pflanzen für Nanoaquarien